Im Rahmen eines Doppeltermins an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Dortmund erhielten 220 Schüler eine passgenaue Berufsorientierung.
Den Auftakt machten die neunten und zehnten Klassen mit unserer Dortmunder SEK-I-Tour. Auf der Bühne standen die EDG, die Ludwig Fresenius Schulen und iqony und zeigten, wie unterschiedlich erste berufliche Wege aussehen können. Während die EDG Einblicke in kommunale Dienstleistungen und Umweltberufe gab, stellten die Ludwig Fresenius Schulen schulische Ausbildungswege vor. Iqony brachte zudem Perspektiven aus der Energiebranche ein. Die Azubis berichteten aus ihrem Alltag und machten deutlich, welche Anforderungen und Chancen ihre Berufe mit sich bringen.
Im Austausch wurde es schnell konkret: Welche Aufgaben übernehmen Auszubildende bei der EDG im Bereich Entsorgung und Stadtsauberkeit? Wie läuft eine schulische Ausbildung an den Ludwig Fresenius Schulen ab? Und welche Tätigkeiten erwarten Azubis bei iqony im Umfeld moderner Energieversorgung? Die Antworten kamen direkt aus der Praxis und halfen den Schülern, erste Vorstellungen zu entwickeln.
Im Anschluss richtete sich der Blick auf die Oberstufe: Bei unserem SEK-II-Termin standen die Dortmunder Volksbank, Hellweg, Dachser sowie die SLG St. Paulus Gesellschaft auf der Bühne. Hier ging es stärker um konkrete Karrierewege, Bewerbungsprozesse und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Azubis und Dualstudierenden berichteten, wie sie ihren Einstieg gemeistert haben und welche Perspektiven sich ihnen heute bieten.
Auch hier wurde intensiv nachgefragt: Welche Anforderungen stellt die Dortmunder Volksbank an Bewerber im Bankwesen? Welche Aufgaben übernehmen Auszubildende bei Hellweg im Handel? Wie sieht der Arbeitsalltag bei Dachser in der Logistik aus? Und welche Rolle spielen soziale Kompetenzen bei der SLG St. Paulus Gesellschaft im Berufsalltag? Die Gespräche machten deutlich, wie unterschiedlich die Wege nach dem Schulabschluss verlaufen können.
In den anschließenden Gesprächen nutzten viele Schüler die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und Kontakte zu knüpfen – ein wichtiger Schritt, um eigene berufliche Entscheidungen fundierter treffen zu können.
Markus Thoms, Berufsorientierungslehrer der Gustav-Heinemann-Gesamtschule, betont: „Die Ausbildungsoffensive hat unseren Schülerinnen und Schülern wertvolle Tipps für ihren beruflichen Lebensweg gegeben. Wir freuen uns sehr auf den nächsten Termin im kommenden Schuljahr.“
Der Doppeltermin hat gezeigt, wie wirkungsvoll es ist, verschiedene Formate zu kombinieren und Schüler frühzeitig wie auch vertiefend zu erreichen. Schulen, die solche Einblicke an ihre Schule holen möchten, finden hier alle Informationen – Unternehmen, die Teil unserer Tour werden wollen, können sich hier melden.