Berufsorientierung, die Türen öffnet: Top-Auftritt am Stoppenberg

Berufsorientierung beginnt nicht erst mit der ersten Bewerbung – sie beginnt mit echten Einblicken, direkten Gesprächen und der Erkenntnis, dass Karriere mehr ist als eine theoretische Möglichkeit. Genau das erlebten 110 Schüler des Gymnasiums am Stoppenberg, als unser Tourstopp sie mit Unternehmen zusammenbrachte, die nicht nur von Zukunft sprechen, sondern sie aktiv gestalten.

Mit der Stadt Essen, ifm und Atlas Copco standen drei Unternehmen im Mittelpunkt, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben – außer der Tatsache, dass sie alle nach motivierten Nachwuchstalenten suchen. Von der Stadtverwaltung über industrielle Sensorik bis hin zur Welt der Drucklufttechnik zeigte sich, wie unterschiedlich, aber gleichermaßen innovativ die Berufsfelder sind.

Die Schüler wollten es genau wissen: Welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es bei der Stadt Essen jenseits der klassischen Verwaltungslaufbahn? Wie digital ist die Arbeit bei einem Weltmarktführer für Sensoren? Und was unterscheidet einen Ingenieur bei Atlas Copco von seinen Kollegen in der Forschung? Die Talkrunde lieferte keine auswendig gelernten Antworten, sondern offene Gespräche mit Azubis, die ihren Berufsalltag aus erster Hand schilderten.

Nach der Bühne wurde es noch konkreter: An den Unternehmensständen wurden Bewerbungsprozesse durchleuchtet, erste Kontakte für Praktika geknüpft und Zukunftspläne geschmiedet. Dr. Matthias Stiehm, zuständig für die Berufsorientierung am Gymnasium am Stoppenberg, brachte es auf den Punkt: „Ein Schulabschluss ist nur der erste Schritt – was danach kommt, entscheidet jeder selbst. Um unseren Schülern für diese wichtige Entscheidung eine Grundlage geben zu können, haben wir Jahr für Jahr die Ausbildungsoffensive im Haus. Bei den Schülern kommen die Gespräche mit den fast gleichaltrigen dualen Studierenden super an.“

Schulen, die ihren Schülern ebenfalls praxisnahe Einblicke ermöglichen möchten, finden hier alle Infos zur Anmeldung. Unternehmen, die ihre Nachwuchskräfte frühzeitig erreichen wollen, können sich hier informieren.